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Auf den Titel bin ich gekommen, weil eine Kampagne wie ein Buch oder ein Film einen aussagekräftigen Titel braucht und wir in Las Vegas spielen. Das mit dem Titel ergibt sich zwar nicht immer, aber ich find’s trotzdem schön. Beim Überlegen was mir zu Las Vegas einfällt, (Viva Las Vegas, What happens in Vegas, stays in Vegas, Heist Movies wie Ocean’s 11,…), habe ich mich auf der Suche nach einem ansprechenden Titel an den Film Fear and Loathing in Las Vegas erinnert. Nun hat der Film inhaltlich kaum etwas mit unserem Las Vegas zu tun (wer ihn nicht kennt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Loathing_in_Las_Vegas_%28Film%29). Allerdings gibt es auch bei uns zwei Haupt-Themen.
Da wäre einmal der Teil der Stadt, in dem die sich aufhalten, welche gerade so eben über die Runden kommen, wenn überhaupt. Da sie nicht über die entsprechende Bildung und reiche Eltern und/oder Freunde verfügen, stehen sie jenseits der idealisierten Klischees über Las Vegas. Sie und diejenigen, welche im Spiel vom Pech verfolgt wurden und trotzdem nicht aufhören konnten bis sie sich in den Ruin getrieben haben, sind auf der anderen Seite des leuchtenden Neon-Jungles wohnhaft. Als wäre das nicht genug, macht Las Vegas als ehemalige Hochburg der organisierten nationalen Kriminalität (National Crime Syndicate) hinter der Facade seinem Namen weiterhin alle Ehre. (Offiziel ist Las Vegas seit ein paar Jahrzehnten eine sichere(re) Metropole, ohne außergewöhnlich viel Kriminalität.) Es mag zwar weniger (orgnisierte) Verbrechen geben,… deswegen ist und bleibt LV dennoch ein unsicheres Pflaster. Gangs, Drogen, Menschen- und Organ-Handel. Als wäre das nicht genung, machen die Übernatürlichen noch unbemerkt und unbehelligt Jagd auf diese Personen. (Wie wir festgelegt hatten: allen voran die Skavis der White Court Vampiere und die Red Court Vampir-Nekromanten.) Dieser Teil von Las Vegas kennt also eine gehörige Menge an Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung; im Englischen: ‘despair’. Hiervon können die Skavis sich prächtig ernähren. Diese zu schüren ist auch nicht so schwer. Außerdem haben die Verzweifelten und die, die eh schon sehen müssen wie sie über die Runden kommen, kaum noch Energie über, um sich lautstark genug über ihre Probleme zu beschweren. Zudem sind sie die Machtlosen und Einflusslosen, weshalb ihnen sowieso kaum Beachtung geschenkt wird.
Dem gegenüber haben wir die lichte, glitzernede Seite der Neon-Stadt, in der die (Super-)Reichen, Erfolgreichen, und diejenigen, denen das (Spiel-)Glück hold ist (in (degenerierter) Dekadenz) leben. Ihnen geht es gut, sogar sehr gut.
Exzesse kann man mit Geld weg-kaufen
Kunst, Kultur
wollen die häßlichen Seiten gar nicht sehen, bekommen nichts mit
Mit etwas Glück, mit etwas Un-Glück kann einer ganz schnell

Despair and Fortune in Las Vegas

DominikSchwager